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Artikulationsstörung

Artikulationsstörung und phonetisch-phonologische Störung ( Dyslalie)

Dyslalie (Artikulationsstörung), was ist das?

Die Artikulationsstörung ist ein Aussprachefehler. Die Kinder können manche Buchstaben aufgrund einer schwachen Mundmuskulatur oder durch Schwierigkeiten in der Hörwahrnehmung nicht oder nicht korrekt bilden. Dies kann zu Einschränkungen in der Verständlichkeit des Kindes, aber auch zu Leidensdruck und Störungsbewusstsein führen.

Die Diagnose „Dyslalie“ liegt vor, wenn einzelne Laute oder Lautverbindungen nicht korrekt ausgesprochen werden. Dabei können die betroffenen Laute entweder ganz ausgelassen, durch andere Laute ersetzt oder falsch gebildet werden. Bei einer Artikulationsstörung entspricht die Lautbildung eines oder mehrerer Laute nicht dem sogenannten „Standardmuster“ einer Sprache, d.h. ein Laut wird nicht oder falsch gebildet. Am häufigsten sind im Deutschen die Zischlaute davon betroffen.

Ihr Kind

  • bildet Laute falsch, wie z.B. beim Lispeln (phonetische Störung)
  • vertauscht Laute miteinander und sagt z.B. „Tuh“ statt „Kuh“ oder  „Suh“ statt „Schuh“ (phonologische Störung)
  • lässt einzelne Laute weg und sagt z.B. „Anne“ statt „Kanne“ oder „Fa-ad“ statt „Fahrrad“ (phonologische Störung)

Häufig kommt es zu Mischformen von phonetischen und phonologischen Störungen. Wenn mehrere Laute betroffen sind ist Ihr Kind von Außenstehenden nur schwer zu verstehen.

Wie wird eine Artikulationsstörung behandelt?

  • Auf spielerische Art und Weise wird je nach vermuteter Ursache der Störung intensiv an der Kräftigung der Mundmuskulatur, am Hörtraining zur Unterscheidung richtiger und fehlgebildeter Laute sowie an der richtigen Bildung und Aussprache der Laute geübt. Bei vielen Kindern bietet sich ein direktes Vorgehen an, bei eher zurückhaltenden Kindern kann auch indirekt vorgegangen werden.
  • Wichtig ist auch die Arbeit der Eltern zu Hause. Es werden nach jeder Stunde Informationen zum aktuellen Therapiegeschehen mit entsprechenden Übungen und Anleitungen für zu Hause gegeben.
  • Eine solche Behandlung ist bereits ab einem Alter von ~ 3,5 Jahren möglich.
  • Oft muss auch ein spezielles Hörtraining durchgeführt werden, damit Ihr Kind ähnlich klingende Laute wie z.B. t/k oder s/sch/z auditiv unterscheiden lernt.

 

Bei dieser Therapie werden häufig Brettspiele verwendet. Sie als Eltern werden von uns zu Übungen angeleitet, die auf ihr Kind und dessen Leistung abgestimmt sind. Diese sollen Sie dann zu Hause durchführen, wodurch die Therapie optimal unterstützet wird.

 

Außerdem geben wir Ihnen Tipps, wie Sie auf die Aussprachefehler Ihres Kindes reagieren sollten. Die Elternberatung ist ein wichtiger Bestandteil der Therapie.